Was die Rechtsanwaltskammer dazu sagt

Die Rechtsanwaltskammer Düsseldorf beauftragte den Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz Herrn Alexander Haudan damit, dem Verein FAMILIENWOHL die Beratung zum "ELTERNTESTAMENT" zu untersagen und zu diesem Zwecke eine "Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung" zu unterzeichnen, mit welcher sich der Verein bei jeder "Zuwiderhandlung" einer "Abzockforderung" der sog. "Rechtsanwaltskammer Düsseldorf" in Höhe von 5.001 Euro unterwerfen würde.

 

Der eine Euro ist so wichtig, weil dieser die Eintrittskarte zum Landgericht darstellt und unaufgeklärte Bürger dazu verleiten soll, unter vollkommener Einbuße der natürlichen Rechte als Mensch und EU-Bürger, sich einen teuren "Rechtsanwalt" zu nehmen.

 

Wobei sich die Rechtsanwälte, welche als Mitglieder des Vereins FAMILIENWOHL die

Beratung zum Elterntestament übernehmen, sicherlich selber vor Gericht vertreten werden.

 

Da hat die Rechtsanwaltskammer Düsseldorf wohl einmal mehr wieder nur mit "Zitronen gehandelt", richtig?

B O R A

 

Die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in der Bundesrepublik Deutschland sowie die weiteren Mitglieder der Rechtsanwaltskammern geben sich durch die Versammlung ihrer frei gewählten Vertreterinnen und Vertreter folgende Berufsordnung, in der der Begriff Rechtsanwalt neutral als Berufsbezeichnung verwendet ist:

 

Berufsordnung

in der Fassung vom 1.07.2003

 

§ 1 Freiheit der Advokatur

 

3) Als unabhängiger Berater und Vertreter in allen Rechtsangelegenheiten hat der Rechtsanwalt seine Mandanten vor Rechtsverlusten zu schützen, rechtsgestaltend, konfliktvermeidend und streitschlichtend zu begleiten, vor Fehlentscheidungen durch Gerichte und Behörden zu bewahren und gegen verfassungswidrige Beeinträchtigung und staatliche Machtüberschreitung zu sichern.

Kommen wir zur (rechtlichen / wirtschaftlichen) Bewertung

 

Gemäß der hiesigen Erfahrung wird heutzutage nach folgendem Schema verfahren:

 

Ein oder mehrere Kinder werden von Mitarbeiterinnen der Jugendämter "in Obhut genommen", d.h. aus der Familie und dem wie auch immer gearteten Schutz der Eltern und weiteren Familienangehörigen herausgenommen und der Fürsorge der Eltern entzogen.

 

Die bestürzten und besorgten Eltern "rennen" zum nächstbesten "Fachanwalt für Familienrecht", erteilen ihm (unter Inanspruchnahme des "Armenrechts") ein Mandat und hoffen darauf, daß dieser auf "Staatskosten" gute Arbeit leistet und die Familie zeitnah wieder zusammenführt.

 

Je Mandat rechnet er knappe 1.000 Euro ab. Neben dem Rückführungsmandat sind ihm oftmals weitere Mandate für Umgang, Auskünfte über die persönlichen Verhältnisse, OLG- und Verfassungsbeschwerden so gut wie sicher.

 

Die Kinder holen er und seine "Fachanwalts-Kollegen" jedoch so gut wie nie zurück!

 

Vielmehr lassen zahlreiche Rechts- und "Fachanwälte" den hiesigen Berechnungen zufolge jährlich rd. 250.000 Mal zu, daß "Richter" entgegen deren Handlungsvorschrift nach § 1779 BGB statt eines Familienmitglieds, einen sog. "Amtsvormund" für die betroffenen Kinder bestimmen. Diese stecken die Kinder in die Unternehmen der privaten Fremdbetreuungsindustrie, wo sie sicher sind, daß die dortigen Personen seinen UND den Forderungen der Jugendamtsmitarbeiterinnen, die Kinder gegenüber ihren Eltern zu enfremden nachkommen oder sie von den entsprechenden Firmenbesitzern und / oder Geschäftsführern die höchsten Provisionen bekommen.

 

Was aber wäre nun, wenn alle Eltern ausreichend über die Schutzmöglichkeit zur bestmöglichen Absicherung ihrer Familien informiert wären und das Elterntestament anwenden?

 

Dann würden auf einen Schlag die jährlich hinzukommenden rd. 250.000 Neumandate wegfallen!

 

Und genau davor scheint der Vorstand der sog. "Rechtsanwaltskammer" Düsseldorf als Schutzorganisation vor finanziellen Verlusten ihrer Mitglieder Angst zu haben.

 

Wobei die Vertreter dieser "Gattung" dabei offensichtlich § 1 Abs. 3 der Berufsordnung für Anwälte übersehen. Siehe links.